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Dow Jones – 7 Gründe für einen zweiten Crash

02. September 2011, 11:06 Uhr

Freie Analysen

Guten Tag liebe Leser,

an der Wallstreet ist wieder alles in Butter so scheint es. Seit dem Crash-Tief am  9. August mit 10.401 Punkten konnte sich der Dow Jones (folgende Charts zeigen jeweils den Future) bis gestern wieder deutlich um 1.304 Punkte bzw. 12,5 % erholen. Der Crash, der allen Marktteilnehmern noch in den Knochen steckt, ist damit ausgebügelt. Die Märkte sind günstig bewertet und man kann wieder langsam Aktienpositionen aufbauen. Wirklich? Wollen Sie das wirklich tun? Im Folgenden nenne ich Ihnen 7 Gründe, warum es demnächst einen zweiten Crash geben könnte.

1. Das Handelsvolumen passt nicht zur jüngsten Erholungsbewegung. Während die Kurse gestiegen sind, ging das Volumen zurück. Hier liegt also eine bärische Kurs-Volumen-Divergenz vor.

2. Die aktuelle Wochenkerze des Dow Jones Future sieht bis jetzt nicht erbaulich aus. Der Docht ist bisher länger als der restliche Kerzenkörper. Es bildet sich eine potenzielle Umkehrkerze. Das lässt – soweit sich dieser Zustand mit ins Wochenende genommen wird – für die kommenden Wochen nichts Gutes erahnen.

3. Dem Dow Jones Future versperren charttechnisch vier dicke Widerstände den Weg nach oben. Mit dem gestrigen Intraday-Reversal sieht es so aus, als wenn die Kurse – obwohl es zeitweise gelungen ist; jedoch nicht nachhaltig – nicht über dieses Widerstandsbollwerk hinwegkommen.

4. Bei 11.5571 verläuft das 50 % Fibonacci-Korrektur-Retracement in Bezug auf die letzte Abwärtsbewegung. Es wurde zwar leicht überboten. Doch mit kleinen Fehlausbrüchen muss man eben immer rechnen und leben.

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5. Die Kursstruktur im Stunden-Chart sieht alles andere als nachhaltig aus. Nach Elliott Wave hat sich eine komplexe Korrektur in Form eines Double ZigZags gebildet, das gestern mit 11.705 beendet wurde.

6. Dieses Double ZigZag fügt sich wiederrum – es entspricht als Ganzes der Teilwelle B – in eine große laufende ABC-Korrektur auf Wochenebene ein. Das oben genannte Crash-Tief entspricht dabei der Teilwelle A. Es fehlt also noch die Welle C in Trendrichtung abwärts.

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7. Typischer Weise sind Welle A und C oft annähernd gleich lang. Mit diesem Verhältnis ist dann eine recht genaue Kurszielberechnung möglich. Das rechnerische Kursziel für die Welle C, die dem zweiten Crash entspricht, liegt bei 9.357 Punkten irgendwann im Herbst dieses Jahres. Zufällig verläuft auf diesem Niveau im Wochen-Chart auch eine horizontale Unterstützung (9.640 – 9.281) sowie das 50 % Fibonacci-Korrektur-Retracement. Hier könnte sich also ein markantes Tief ausbilden, von dem aus dann ein neuer Anlauf Richtung 13.000er Marke starten könnte.

Fazit: Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden. Die Kursgewinne des Dow Jones Future der letzten drei Wochen können als Fake-Rally verbucht werden. Auch wenn 7 eigentlich eine Glückszahl ist, bringt sie in diesem Fall den Bullen als Symbol für steigende Kurse, wohl kein Glück. Erst nach weiteren 18 % Verlust, ist der US-Aktienmarkt wieder als günstig und kaufenswert einzustufen.

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Viele Grüße

Ihr Robert Schröder

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