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Dow Jones – Schwache Vorstellung

05. Februar 2010, 13:06 Uhr

Freie Analysen

Der Dow Jones kam gestern wieder deutlich unter die Räder und fiel für einige Minuten in  den vierstelligen Bereich zurück. Der Schlusskurs lag nur marginal über der 10.000er Marke.

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Die in der Analyse “Trendbruch löst größeres Korrekturpotenzial aus” angekündigte Erholung kam zwar. Jedoch fiel diese mit 10.315 geringer aus als erwartet (10.400/50). Mit Ach und Krach erreichte der Dow Jones – ausgehend vom Tief der Welle i – das 23,60 Fibonacci-Retracement. Zuvor wurde Ende Januar ein überschießendes b “produziert”, welches auf einen starken inneren Abwärtstrend hindeutet. Dazu passend ein Zitat vom 24. Januar in Bezug auf die Gegenbewegung:

“Allerdings lädt diese – mit dem beschriebenen Ausblick auf die Kursziele – nicht großartig zum “callen” ein.“

Die b-Welle, sowie die Welle a und die am 2. Februar beendete Welle c bilden zusammen die Korrekturwelle ii. Aufgrund der internen Struktur kann sie als Expanding Flat ausgewiesen werden.

Es spielt aber keine große Rolle, welchen Namen die Gegenbewegung trägt. Wichtiger ist, dass sie anzeigt, dass der Dow Jones noch lange nicht “unten” ist. Die gestern gestartete Welle iii lässt für die kommende Handelswoche ein Mindestkursziel von 9.700 Punkte zu. Auf Wochenebene deutet sich jedoch, dass dieses Niveau – in Hinblick auf das 38,20% Retracement im Wochen-Chart – nur eine Zwischenstation auf dem Weg Richtung 9.100 Punkte darstellen wird.

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Fazit: Der Trend am US-Aktienmarkt ist weiter fallend. Mit größerer Gegenwehr ist nach Elliott Wave momentan nicht zu rechnen. Zwischenerholungen sollten mit Vorsicht genossen bzw. für neue Short-Engagements genutzt werden.

Das vorgestellte Szenario wird ungültig, sobald 10.315 – das Hoch Welle ii – überschritten wird.

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