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Deutsche Bank: Was hat K+S damit zu tun?

24. April 2018, 16:04 Uhr

Freie Analysen

Die Deutsche Bank stand in den letzten Wochen vermehrt in der Kritik. Trotz des dritten Verlustjahres in Folge, zahlt der Konzern über 2 Milliarden Euro Boni an seine Mitarbeiter aus. Der Spott ließ mit “Yes Sir, jetzt gibt’s Boni!” nicht lange auf sich warten … Dann der Wechsel im Aufsichtsrat, der jedoch dem Aktienkurs nicht wirklich auf die Beine helfen konnte. Erst heute, mit dem neuen IT-Chef, macht sich die Aktie auf den Weg eine Rallybewegung zu starten. Bis wohin könnte die Deutsche Bank jetzt laufen? Und was hat das Ganze bitte mit K+S zu tun?

Die Frage lässt sich recht leicht mit einem Blick auf den Tages-Chart beantworten. Nach dem schnellen Kursanstieg ab Herbst 2016 bis Januar 2017, bröckelt der Aktienkurs ab 17,84 EUR kontinuierlich und sehr volatil ab. Im April erreicht diese Korrektur mit 10,82 EUR ihren vorläufigen Höhepunkt.

Charttechnisch und nach Elliott Wave hat die Korrektur die Form eines offenen abcde-Dreiecks angenommen. Die untere Dreieckslinie wurde am 10. April mit 10,82 EUR punktgenau touchiert und sofort setze dort unter Einbeziehung des 74,6 % Korrektur-Retracements eine erste Erholungsbewegung ein.

Auch interessant: K+S: Der Grundstein ist gelegt!

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K+S zeigte in der Einschätzung vom 27. November 2017 übrigens ein ganz ähnliches Chartbild. Auch hier hatte sich nach einer schnellen Aufwärtsbewegung ein Dreieck gebildet, aus dem K+S mustergültig ausgebrochen ist. Mit den Jahreshoch bei 24,50 EUR konnte der Kurs zeitweise bereits über 25 % zulegen.

Eine ähnliche Entwicklung ist jetzt auch bei der Deutschen Bank möglich. Folgende Kursziele lassen sich jetzt unter Berücksichtung des April-Tiefs definieren:

  1.  Ca. 19,85 EUR, wenn sich eine gleich lange Aufwärtsbewegung wie von September 2016 bis Januar 2017 bildet.
  2. Ca. 16,50 EUR, wenn die obere rote Dreieckslinie erreicht wird.
  3. Ca. 20,50 EUR, wenn die mittelfristige Widerstandszone ab Ende 2014 am unteren Ende erreicht wird.

Für die Aktie der Deutschen Bank ergibt sich also aus charttechnischer Sicht ein Kurspotenzial von etwa 36 bis hin zu fast 70 %. Alles, wie gesagt, unter Berücksichtung des April-Tiefs!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert. Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

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