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Die fünf besten Wege 2020 kostenlose Spiele zu monetisieren

29. Juni 2020, 23:11 Uhr Anzeige

Freie Analysen,Goldseiten.de

Eines ist wohl jedem Gamer bewusst, in einem Spiel steckt viel Arbeit. Bevor sich aber der erste Finger eines Programmierers rührt, wurde eine Investition getätigt. Diese Grundsätze gelten für alle Spiele gleichermaßen, egal, ob es sich um eine Verkaufsversion oder um ein kostenloses Spiel handelt. Gerade hinter den kostenlos angebotenen Spielen steckt meistens kein etabliertes Unternehmen wie etwa ein Online Casino, welches sich die Entwicklungskosten locker leisten und obendrein seinen Spielern ein Startgeschenk wie z. B. 50 Freispiele ohne Einzahlung bieten kann. Gerade die mobilen Spiele dieser Kategorie stammen aus den Händen von kleinen Gründern oder Start-ups, die auf die Unterstützung von Investoren angewiesen sind.

Diese Spieleentwickler sowie deren Investoren setzen sich einem großen Risiko aus. Floppt das Spiel ist das investierte Geld genauso weg, wie die Arbeitsplätze und das Einkommen der Gründer. Beide Parteien haben also daher das gleiche Interesse, eher früher als später möchte man von den Einnahmen des Spiels Leben bzw. den Investoren ihre Gelder zurückerstatten können. Nur, wie lässt sich dies bewerkstelligen, wenn das Spiel kostenlos angeboten wird? Dies ist eine ebenso wichtige wie auch spannende Frage, über die wir uns Gedanken gemacht haben. Nach zahlreichen Gesprächen mit Entwicklern und Gründern konnten wir die fünf besten Möglichkeiten identifizieren, wie sich im Jahre 2020 ein kostenloses Spiel monetisieren lässt.

Die Kooperation mit Werbepartnern

Werbung ist aus Spielersicht ziemlich lästig, vor allem wenn unzählige Clips eingeblendet werden oder ein Pop-Up-Fenster nach dem anderen sich öffnet. Wenn man sich durch das Internet bewegt, dann gewöhnt man sich früher oder später an derartige Werbung. Aus Sicht der Entwickler ist Werbung jedoch alles andere als lästig. Vielmehr sind die Adds der Werbepartner eine perfekte Möglichkeit Einnahmen zu generieren. Dazu kommt, dass man als Spielehersteller Einfluss auf den Werbepartner und dessen Art zu werben hat. Man kann sich also nicht nur aussuchen, wem man eine Werbeplattform bietet, sondern auch wie und wo die Werbung im Spiel platziert wird.

Um für Werbepartner interessant zu sein, muss man natürlich zuerst über eine dementsprechende große Anzahl an Nutzern verfügen. Deswegen ist es bei dieser Art sein kostenloses Spiel zu monetisieren außerordentlich wichtig die Balance zu wahren. Flutet man seine Spieler mit Werbeclips, werden die sich eher abwenden und eine abnehmende Nutzerzahl hat wiederum sinkende Werbeeinnahmen zur Folge. Was zusätzlich für diese Art der Monetisierung spricht ist, dass man den Nutzer entgegenkommen kann. Für das vollständige Ansehen eines Werbevideos wird man beispielsweise mit einem Spielanreiz belohnt.

Das Einführen von Mikrotransaktionen

Das Einführen oder der Einbau eines Systems, welches auf Mikrotransaktionen basiert, ist vermutlich der einfachste und effektivste Weg für einen Spielehersteller Kapital aus seinem Spiel zu schlagen. Mikrotransaktionen sind in der Spielewelt bereits derart verbreitet, dass sogar große und namhafte Software-Entwickler ihre Spiele vollständig auf ein Bezahlsystem mit Mikrotransaktionen stützen. Entscheidet man sich für diesen Weg, die Spieler an den Entwicklungskosten teilhaben zu lassen und für sein Unternehmen Profite zu generieren ist jedoch äußerste Vorsicht geboten. Sie sollten mit Ihrem Bezahlsystem per Mikrotransaktionen äußerst sensibel vorgehen, sonst könnten Sie Ihrem Unternehmen einen oftmals irreparablen Schaden zufügen, davon kann sogar der Branchenriese Electronic Arts ein Lied singen.

Grundsätzlich spricht wohl nichts gegen ein solches System, wenn es das kostenlose Spielen ergänzt. Preist man jedoch seine Entwicklung als gratis an und es stellt sich für die Nutzer im Nachhinein heraus, dass es sich um eine Pay-To-Win-Falle handelt, folgen die negativen Bewertungen auf dem Fuß. Für Mikrotransaktionen gilt demnach der Grundsatz es vorsichtig angehen zu lassen.

Erweiterungen mit Abos

Hierbei handelt es sich um eine Methode, die manchmal sogar auf breites Verständnis bei den Nutzern stößt, vor allem dann, wenn es sich bei der Spielerweiterung um ein autonomes Spiel handelt, dass auch unabhängig vom vorherigen Teil gespielt werden kann. Erweitert man hingegen lediglich einen gewissen Bereich seines Spiels, dann sollte man von einer Art Eintrittsgeld absehen und sich stattdessen mit einem Abo-System beschäftigen. Abos haben den Vorteil, dass sie ziemlich universell eingesetzt werden können. Je nach Thematik des Spiels, der Verfügbarkeit von mehreren Erweiterungen oder eventuellen spieleigenen Währungen bietet ein Abo mit einer Laufzeit von einigen Tagen, Wochen oder gar Monaten dem Spieler eine Möglichkeit ein paar Euro zu sparen. Vorausgesetzt der von Ihnen gewählte Abopreis bietet den Nutzern tatsächlich einen Preisvorteil verglichen mit dem Einzelpreis des Abo-Inhalts. Abos bieten Ihnen zudem eine größtmögliche Flexibilität, Sie können diese beispielsweise zeitlich begrenzt oder dauerhaft anbieten, oder exklusiv einem ganz bestimmten Spielerkreis zur Verfügung stellen, ganz wie Sie möchten.

Lootbox

Sogenannte Lootboxen sind eine weitere Gelegenheit eine Einnahmequelle zu erschließen. Lootboxen werden den Spielern als In-Game-Käufe angeboten, das Besondere an ihnen ist, dass der Inhalt einer Lootbox vom Spieler nicht eingesehen werden kann. Für Lootboxen gilt jedoch der gleiche Grundsatz wie für Mikrotransaktionen, man bewegt sich als Spiele-Hersteller auf sehr dünnem Eis. Auch diese Erfahrung mussten einige der größten Software Giganten bereits machen. Dies sollte uns gleichzeitig auch als warnendes Beispiel dienen und uns dazu animieren, nicht die gleichen Fehler zu machen.

Mit dem Einsatz von Lootboxen läuft man in Versuchung, dem schnellen Geld hinterher zu laufen. Vor allem, wenn man deren Inhalt mit Gegenständen füllt, die der Spieler sich nicht erspielen kann. Entscheiden Sie sich für den Einsatz von Lootboxen, dann ist Fingerspitzengefühl gefragt. Wir empfehlen die Preise per Box im Rahmen zu halten und den Inhalt ausschließlich mit Artikeln zu füllen, die der Spieler früher oder später durch das Freischalten von Leveln sowieso erhält. Schließlich ist die Grundausrichtung unseres Spiels Free-to-Play. Nachhaltigkeit zahlt sich so gut wie immer aus und zufriedene Spieler könnten eher zum Kauf einer Lootbox neigen. Frustrierte Spieler, die negative Bewertungen hinterlassen, bringen potenzielle Interessenten derweil sogar davon ab unser Spiel zu spielen.

Verkauf

Die letzte Möglichkeit, mit einem gratis Spiel Geld zu verdienen, ist gleichzeitig auch die, die die größtmögliche Gewinnsumme einbringt, Erfolg zahlt sich schließlich aus. Ihr Spiel war ein absoluter Volltreffer und Sie haben sich beim Einsatz von Mikrotransaktions- sowie den Lootboxsystemen zurückgehalten und damit eine riesige Anzahl an Spielern angezogen? Diese riesengroße Community hat Ihr Spiel wiederum attraktiv für Werbepartner gemacht und die ein oder andere Erweiterung hat sich ebenfalls etablieren können? Herzlichen Glückwunsch, nun können Sie es sich gemütlich machen und Ihr Spiel zum dementsprechenden Wert verkaufen.

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