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Es muss nicht immer EUR/USD sein!

11. Mai 2017, 16:23 Uhr

Freie Analysen

Der Euro konnte gegenüber dem US-Dollar nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich erstmals seit Mitte November 2016 wieder auf über 1,10 USD steigen. Die kleine Euphorie nach der Entscheidung, dass Macron neuer französischer Präsident wird, hielt jedoch kaum einige Stunden an. Seit Bekanntwerden der Wahlergebnisse bzw. seit Sonntagnacht fällt der Euro wieder deutlich zurück auf unter 1,0850 USD. Ein möglicher Trendwechsel scheint damit direkt abgewürgt worden zu sein, oder?

1,15/1,16 USD möglich, wenn …

Die charttechnische Situation bei EUR/USD ist derzeit alles andere als klar. Unterm Strich geht es seit über zwei Jahren volatil seitwärts mit leicht fallender Tendenz. Einen Trend gibt es hier also gar nicht. Auffällig in diesem Zusammenhang ist besonders die Unterstützungszone zwischen ca. 1,0350 und 1,0550 USD, bei der es zuletzt im März eine erneute Reaktion nach oben gab.

Diese wurde jedoch von einem bei 1,10 USD sitzenden Kreuzwiderstand abrupt beendet. Erst wenn dieser überwunden werden kann, könnte der Euro anschließend weiter auf ca. 1,15/1,16 USD zulegen. Doch wie schon geschrieben, derzeit ist EUR/USD alles andere als halbwegs klar einzuschätzen.

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Was der Bauer nicht kennt, …

Viele Anleger und Trader spezialisieren sich oft nur auf einige wenige Märkte. Nach dem Motto: “Ich handle nur den DAX und vielleicht noch EUR/USD. Da weiß ich was Sache ist. “Das ist legitim. Immerhin drehen sich ja auch die Nachrichten durchgängig um die großen und bekannten Märkte. Doch was ist, wenn sich ausgerechnet hier kein richtiger Trend einstellen will? Wie eben seit vielen Monaten bei EUR/USD zu sehen. Dann macht man halt nichts, was auch völlig OK ist. Oder aber man schaut mal über seinen Tellerrand und sucht andere mögliche Trading-Ideen. Folgende Währungspaare bieten meiner Einschätzung nach deutlich bessere Setups und Chancen als derzeit EUR/USD.

EUR/CHF ist zum Beispiel Ende April aus einer elendig langweiligen und zähen Konsolidierung nach oben ausgebrochen. Hier könnte der Euro zum Schweizer Franken auf ca. 1,20 CHF zulegen. Sofern eben das Ausbruchsniveau jetzt nicht mehr touchiert wird.

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EUR/AUD, also der Euro gegen den Australischen Dollar, ist ebenfalls im April ausgebrochen. Hier hatte sich seit August 2015 ein riesiger fallender Keil gebildet, den der Euro dynamisch verlassen hat. Möglich Ziele liegen damit bei ca. 1,66 bis hin zu 1,80 AUD.

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EUR/NZD (Euro zum Neuseeländischen Dollar) ist für dieses Jahr mein persönlicher Favorit. Hier wurde ebenfalls ein fallender Keil bereits Anfang März nach oben verlassen. Und in diesen Tagen bastelt der Euro nun auch noch an dem Durchbruch über einen markanten Widerstand im Bereich der 1,57 NZD. Gelingt auch das, kann sich der “Kiwi” frisch machen. Denn das Kursziel ist dann mit ca. 1,90 NZD definiert.

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Klar, die genannten und aufgezeigten Setups müssen nicht zwingend aufgehen. Doch im Gegensatz zu EUR/USD bieten die drei anderen Währungspaare relativ deutliche Chartmuster, mit denen man schon sehr viel mehr anfangen kann als mit dem “Dahinplätschern” bei EUR/USD.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren derzeit investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

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