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Immobilienfinanzierung durch Aktien

07. Juni 2017, 12:56 Uhr

Freie Analysen

Der Traum vieler Familien ist das Eigenheim mit Garten und genügend Platz für die Kinder. Um diesen Traum zu verwirklichen steht am Anfang allerdings die Frage der Finanzierung. Wer sich für Aktien interessiert und bereits in diese Wertpapiere investiert hat, hat die Möglichkeit, den Kauf einer Immobilie durch ein tilgungsfreies Darlehen kombiniert mit einem Aktiensparplan, zu finanzieren. Für diese Baufinanzierung mit Aktiensparen wird ein tilgungsfreies Darlehen verwendet, für das nur Zinsen während der Darlehnslaufzeit gezahlt werden. Die Monatsrate Rate ist bei diesem Modell wesentlich geringer als beim Darlehen inklusive Tilgung. Das Geld, mit dem normalerweise das Darlehn getilgt wird, spart man gleichzeitig in einem Aktienfond oder Aktiendepot an. Dieses Aktienvermögen dient später dazu, dass das aufgenommene Darlehen auf einmal komplett zurückgezahlt werden kann.

Mit Aktien Immobilien finanzieren

Die Vorteile von Aktien sind eindeutig und können von Anlegern zur Finanzierung einer Immobilie genutzt werden. Das Beste daran – bei einer guten Entwicklung der Aktien, ist eine schnelle Darlehnstilgung möglich. Für die Aufbewahrung der Wertpapiere wird ein Depot benötigt, das die Grundlage für die Abwicklung jeglicher Aktiengeschäfte ist. Wer ein Aktiendepot anbietet und was dabei beachtet werden sollte, lässt sich in Erfahrung bringen, wenn man auf diese Seite klickt und einen Vergleich startet.

Die Aktien haben sich langfristig in den vergangenen Jahrzehnten durchaus positiv entwickelt. Deshalb kann dieses Modell für Anleger, die über finanzielle Rücklagen verfügen und die auch zukünftig an eine positive Entwicklung glauben, interessant sein. Bei der Inanspruchnahme der Finanzierung durch Aktien sollte aber auch eine gewisse finanzielle Flexibilität und Liquidität gegeben sein. Immerhin kann es durchaus möglich sein, dass genau zu der Zeit, wenn das Aktiengeld benötigt wird, durch einen möglichen Crash an der Börse Teile des Kapitals verloren geht. Deshalb sollte man finanziell durchhalten können und das Aktienpakets erst verkaufen, wenn sich die Kurse an der Börse wieder erholt haben. Allerdings wird dadurch die Finanzierungsdauer verlängert.

Eine Besonderheit ergibt sich bei einer Kapitalanlage-Immobilie: Die laufenden Zinsen können bei der Steuer berücksichtigt und geltend gemacht werden. Während bei einem tilgungslosen Darlehen die monatlichen Zinsen während der Zinsbindung gleich bleiben, sinkt bei einem Annuitätendarlehen mit jeder monatlichen Rate der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt kontinuierlich. So sinken auch die Steuerspar-Möglichkeiten im Zeitverlauf. Steuerzahlungen kommen zum Schluss der Darlehnslaufzeit in Fälligkeit, wenn für die Aktiengewinne die Abgeltungssteuer erhoben wird. Nachteilig beim Immobilienfinanzieren mit Aktien ist der Sachverhalt, dass der Fiskus am Ende eine Beteiligung an den Gewinnen der Aktien einfordern wird. Beträgt beim Verkauf des Aktientilgungsträgers der Kursgewinn beispielsweise  50.000 Euro, so kassiert das Finanzamt davon knapp 14.000 Euro an Soli, Kirchensteuer und Abgeltungssteuer.

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