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Oliver Krautscheid: Der Welt geht es besser als in Davos diskutiert

24. Januar 2020, 18:45 Uhr

Freie Analysen

Zurzeit läuft das Weltwirtschaftsforum in Davos. Geopolitische Themen, besonders Klima- und Strukturwandel, werden hier diskutiert. Auch eine immer größer werdende Ungleichheit der Vermögensverteilung. Der Welt gehe es schlecht, das sagen Oxfam wie auch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg – doch stimmt das oder macht die Welt nicht tatsächlich Fortschritte?

„Recht wunderliche Milieueindrücke“ sammelte er in Davos, so Thomas Mann 1930 in seinem Lebensabriss. Diese „Milieueindrücke“ bewegten ihn sodann zum Zauberberg, der eine Welt beschreibt, die es bei Erscheinen des Romans bereits nicht mehr gab. Der Roman spielt in Davos, dort, wo das Weltwirtschaftsforum tagt und über das diese und jene Seiten mit stets gleicher Beharrlichkeit gleich berichten. Greta Thunberg tritt auf und warnt vor den Folgen des Klimawandels, Oxfam beklagt immer größer werdende Ungerechtigkeit – beides unaufhaltsam und jedes Forum aufs Neue ein ernstes Problem – doch wie viel ist dran an letzterer Behauptung? Machen wir nur Rückschritte?

Die gleiche merkwürdige Beharrlichkeit erfasst auch den Protagonisten in Manns Zauberberg, Hans Castorp. Auch er berief ohne Not Geister, die er sodann nicht mehr los wird; aus geplanten drei Wochen in Davos werden dann verflixte sieben Jahre zwischen Siechenden, wirklich und eingebildet Kranken, ihren Ärzten und Pflegern im luxuriösen Luftkurort. Ein ironisches Gegenstück zum Tod in Venedig. Aber zurück in die Realität, zurück nach heute.

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