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So haben Sie den DAX noch nie gesehen!

20. Juni 2017, 15:38 Uhr

Freie Analysen

Höher und noch höher schwingt sich der Deutsche Aktienindex. Weder diverse Wahlen in Europa, noch Zinserhöhungen in den USA oder der immer wieder aufflammende Konflikt um Nordkorea können die Kauflaune der Anleger in irgendeiner Form bremsen. Erst heute war wieder ein neues Rekordhoch fällig und das Erreichen der 13.000er Marke scheint damit so gut wie sicher. Doch was kommt danach? 14.000? 15.000? 20.000?

Um einmal einen anderen Blick für das Ganze zu bekommen und zu sehen, wie eigentlich ein US-Amerikaner unseren DAX sieht, ist im Folgenden der Chart zum DAX (Future) umgerechnet in USD zu sehen. Hier notiert der DAX zwar aktuell auf keinem Rekordniveau, doch er klebt nur wenig darunter. Erst Anfang Juni gab es mit 14.515,89 einen Rekordstand. Seitdem scheint jedoch etwas die Luft raus und es gibt eine Konsolidierung auf hohem Niveau.

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Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es kaum eine Rolle spielt, ob man sich den DAX und EUR oder USD anschaut. In beiden Währungen geht es um Rekordhochs. Doch Charttechnisch ist der DAX in USD sehr wohl anders zu bewerten als in EUR.

Während in EUR jeder Widerstand, sowohl mittel- als auch langfristig, überwunden wurde, kämpft der DAX in USD offenbar mit einem langfristigen Widerstand, der seinen Ursprung im Dezember 2007 hat. Zusätzlich liegt eine überkaufte Situation – der RSI war im Mai schon bei 77/78 – die in diesem Bereich durchaus mit dem Jahre 2007 vergleichbar ist, als der RSI bei 80 notierte. Nur wenige Monate später gab es den großen Crash, der auch den DAX in USD nach unten zog.

OK, diese Einschätzung läuft also auf einen drohenden Crash hinaus?

Nein, damit würde man sich zum jetzigen Zeitpunkt nur lächerlich machen. Denn es gibt derzeit rein charttechnischer Natur keine Anzeichen dafür. Weder in USD, noch in EUR. Allerdings ist es ratsam hin und wieder auf den DAX zu schauen, wie ihn die US-Amerikaner wahrnehmen. Besonders an der besagten Widerstandslinie könnte schneller eine größere Gegenbewegung ausgelöst werden, als so manchem Maktteilnehmer lieb sein könnte …

Konkret könnte der “Ami-DAX” bei einem Scheitern aber durchaus zurück in den Bereich von ca. 12.000 USD laufen und dort den Aufwärtstrend testen, ohne dass sich am Trend irgendetwas ändern würde!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

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