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Wie schwach wird das Britische Pfund?

20. Juni 2017, 17:40 Uhr

Freie Analysen

Mit den jüngsten Wahlen in Großbritannien sollte eigentlich politische Stabilität geschaffen werden. Doch genau das Gegenteil ist geschehen. Die Verunsicherung ist hoch wie nie. Besonders das geplante starke Votum von Theresa May für die Brexit-Verhandlungen ist gescheitert. Das Britische Pfund reagiert entsprechend verschnupft und entfernt sich immer mehr von den Jahreshochs aus dem Mai mit 1,3050 USD. Erst heute gab es wieder eins auf den Deckeln und das Pfund gibt zum US-Dollar um 1 % auf unter 1,2600 USD nach. Wo soll das jetzt noch hinführen?

Im langfristigen Chartbild ist die Sache eindeutig: Egal von wo welchem Zwischen-Hoch man es betrachtet, das Pfund befindet sich im Abwärtstrend. Da hilft auch die verhältnismäßig kleine Gegenbewegung seit Oktober 2016 bis Mitte nichts. Diese wurde mit dem Test der 1,30er Marke auch direkt abgewürgt. Die rote Widerstandslinie im Monats-Chart war einfach zu stark …

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Somit ist der weitere Weg im Grunde vorgezeichnet. Es wird sehr wahrscheinlich weiter abwärts gehen für das Pfund. Als Kursziel für die laufende Welle C bietet sich ja förmlich das Tief aus dem Jahre 1985 mit 1,0520 USD an. Dort könnte dann – da dort die ABC-Bewegung seit 2007 fertig ist – eine größere Gegenbewegung beginnen. Das ist jedoch noch Zukunftsmusik.

Auf Tagesbasis ist das Pfund spätestens mit dem heutigen Tag wieder deutlich angezählt. Es sieht daher danach aus, als wenn es im Rahmen der Welle 5 der C direkt weiter abwärts gehen würde. Lediglich ein kleines Restrisiko ist derzeit vorhanden, dass der steigende Keil in Gestalt der Welle 4 doch noch “bis in die letzte Ecke” auf ca. 1,32 USD ausgefüllt werden könne. Diese kleine Umweg würde allerdings nichts am aufgezeigten Kursziel ändern.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

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