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MDax – Crash ab 8.800 Punkte?

04. September 2010, 14:05 Uhr

Freie Analysen

Der MDax stieg in der letzten Woche  impulsiv auf über 8.500 Punkte. Ein potentiell bärisches Abwärtsmuster wurde damit zunichte gemacht. Vorläufig zumindest …

Das Flatmuster kommt weiterhin zur Anwendung. Jedoch weitet sich die Teilwelle b weiter aus und spannt sowohl die Bullen als auch die Bären weiter auf die Folter. Auf der steigenden Schiebezone, die den MDax schon mehr als drei Monate beschäftigt, liegt nun das Hauptaugenmerk.  Alle Teilwellen a bis d haben einen dreiteiligen oder zumindest einen korrektiven Charakter. Das deutet auf ein noch unfertiges Konsolidierungsmuster hin. Mit der Konsolidierung ist die Zeit seit Ende April 2010 gemeint.

Die in der letzten Woche gestartete finale Teilwelle e der b kann dem MDax bis Mitte September noch ohne Weiteres auf ein neues Jahreshoch hieven. 8.800 Punkte kämen jetzt nicht überraschend. Die Stimmung wäre dann wieder positiv bis überschwänglich. Viele Marktteilnehmer würden die neuen Jahreshochs als den Beginn einer neuen Rally interpretieren.

Dass der MDax wieder die 10.000er Marke erreichen kann, steht fast außer Frage. Die Bewegung der letzten Monate ist als einfache Korrektur im Aufwärtstrend zu interpretieren!

100903-MDax-w

100903-MDax-d

Allerdings ist die Korrektur bzw. das Flatmuster noch nicht komplett. Nach der Welle b folgt unweigerlich eine c nach unten. Die Regel besagt, dass die c in einem Flat in etwa so lang sein sollte wie die a. Überträgt man dieses Wellenverhältnis auf den MDax, so kommt man auf ein Kursziel von ca. 7.600 Punkte. Das schlechte an diesem Niveau ist: es würde den MDax zurück auf den Stand der Mai-Tiefs zurückwerfen. Das gute allerdings daran ist: das Flat-Muster ist dort komplett und die zermürbende mehrmonatige Seitwärtsbewegung hätte dann ein Ende. Der MDax hätte dann das Zeug Richtung 12.000er Marke zu steigen.

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Die kommende Woche steht, nach dem impulsiven Anstieg der Welle A von e, im Zeichen einer Gegenbewegung. Ab ca. 8.300 sollten sich allerdings die Bullen wieder zu Wort melden und für eine zweite Rally Richtung 8.800 im Rahmen der C von e sorgen.

Fazit: Genau genommen ist, mit dem Blick auf die Seitwärtsbewegung seit dem Mai, in der vergangenen Woche nicht viel passiert. Der MDax hängt weiter in der Konsolidierungsbewegung fest. Daran würde auch ein neues Jahreshoch im Bereich der 8.800 nichts ändern. In der nächsten Woche wird nach einem Long-Einstieg für die C der e Ausschau gehalten. Ab 8.800 sollte man sich nicht von der Euphorie “einlullen” lassen. PUTs könnten ab dort die besser Wahl sein. Wenn auch nur für einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum.

Viele Grüße

Ihr Robert Schröder

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