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Gold: Todeskreuz als Kaufsignal?

04. Juli 2018, 13:21 Uhr

Freie Analysen

Bei Gold läuft es in 2018 bisher alles andere als rund. Nach einem durchaus gelungenen Jahresauftakt und einem Anstieg auf 1.366 USD, ist seitdem der Wurm drin. Seit Mitte April geht es wieder verstärkt abwärts und Gold notiert in US-Dollar auf Jahressicht gut 3,5 % im Minus. Spätestens nach dem Bruch der wichtigen 1.300 USD Marke im Mai, ist die Stimmung wieder richtig gekippt. Mit immer neuen Jahrestiefs glaub fast niemand mehr an eine Erholung. Zusätzlich schwebt über der ohne schon schlechten Marktverfassung seit dem 22. Juni auch wieder das berühmt-berüchtigte Todeskreuz. Woher zum Geier soll jetzt bitte ein Kaufsignal kommen?

Zuletzt trat das Todeskreuz am 18. November 2016 auf. In der Folge rutschte Gold noch weiter um über 7 % auf 1.120 USD ab. Dort setzte dann eine stramme Erholung ein. Das aktuelle Todeskreuz wurde am 22. Juni ausgelöst und ließ Gold bisher um 2,5 % weiter fallen. Wenn man die 7 % aus 2016 ansetzt, hätte Gold noch weiteres Abwärtspotenzial bis ca. 1.180 USD. Doch wie realistisch ist das?

Antwort: Eher unwahrscheinlich. Begründung:

  1. Gold hat die genannten 1.240 USD in dieser Woche erreicht, womit die aufgezeigte Kreuzunterstützung abgearbeitet wurde.
  2. Das Sentiment bei Gold ist mal wieder so schwach wie zuletzt im Dezember 2015, Dezember 2016 und Dezember 2017!
  3. Zusätzlich macht der Minensektor die Abwärtsbewegung des Goldpreises bereits seit Wochen nicht mit und zeigt sich relativ stark und stabil.

“Es wird heißer gekocht als gegessen.” Will heißen, wenn Sie überall von fallenden Goldpreisen lesen und Ihnen bei ARD Boerse das Todeskreuz erklärt ist, dauert es nicht mehr lange und der Markt könnte überraschend drehen. Der gestrige Tag könnte vor diesem Hintergrund der Startschuss einer kleinen Sommerrally gewesen sein.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit investiert. Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

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