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In Kryptowährungen investieren: Was man wissen muss

27. Februar 2020, 14:44 Uhr Anzeige

Freie Analysen

Bitcoin, Litecoin, Ether und Co. – Kryptowährungen, die immer stärker in den Mittelpunkt der Gesellschaft drängen. Waren derartige Namen vor Jahren nur „Nerds“ ein Begriff, so weiß man spätestens seit dem Jahr 2017, was Kryptowährungen tatsächlich sind – nämlich neuartige Spekulationsobjekte.

Vom Allzeithoch zum Rekordabsturz

Vor mehr als einem Jahrzehnt wurde der Bitcoin ins Leben gerufen. Die Besonderheiten? Dezentral und anonym. Das heißt, hinter der Kryptowährung existiert keine Zentralbank oder Regierung; für Überweisungen sind keine persönlichen Daten anzugeben. Zudem sind die Transaktionen fälschungssicher, da sie in einer öffentlich einsehbaren Datenbank, der Blockchain, gespeichert werden.

War der Bitcoin zu Beginn als eine zusätzliche Bezahlmethode geplant, so gab es plötzlich immer wieder Meldungen, hier würde es sich um die Alternative zum klassischen Finanzsystem handeln. Doch wäre der Bitcoin tatsächlich je in der Lage gewesen, eine derartige Revolution auszulösen, um den klassischen Finanzapparat zu stürzen? Vermutlich nicht – obwohl man 2017 schon die Meinung vertreten hätte können, hier würde tatsächlich eine neue Ära eingeleitet werden.

Für viele Menschen war es sozusagen auch der Beginn der Krypto-Ära – des Krypto-Frühlings sozusagen. Denn lag der Bitcoin noch zu Beginn des Jahres 2017 bei 1.000 US Dollar, so folgte zwölf Monate später dann das Allzeithoch. Auf einmal lag der Bitcoin bei knapp unter 20.000 US Dollar. Viele Experten waren überzeugt, der Bitcoin werde noch höher nach oben klettern – jedoch folgte der Absturz.

Innerhalb weniger Tage rutschte der Bitcoin auf 10.000 US Dollar ab – Ende 2018 lag man bei gerade nur noch 3.000 US Dollar. Plötzlich wurde der Bitcoin für tot erklärt. Der gesamte Markt, so die Experten, sei zerstört – denn nicht nur der Bitcoin musste hohe Verluste einstecken, sondern auch der gesamte Kryptomarkt, der vom Bitcoin in die Tiefe mitgerissen worden ist.

Krypto-Fans blicken schon sehnsüchtig in Richtung Mai

Anfang 2019 folgte dann die Erholung. Der Bitcoin kletterte auf fast 14.000 US Dollar – und musste eine neuerliche Korrektur erleben. Bei 6.500 US Dollar konnte sich der Bitcoin erholen, der sodann wieder seine Aufholjagd startete und im Februar 2020 neuerlich die 10.000 US Dollar-Hürde übersprang.

Im Mai 2020 wird zudem das Bitcoin Halving erwartet. Wer sich am Mining-Prozess beteiligt, also Coins des Bitcoin schürft, muss bestimmte Aufgaben erfüllen, wofür viel Rechnerleistung benötigt wird. Als Belohnung gibt es dann Coins. Diese Belohnung wird mit jedem Halving, wie der Name bereits vermuten lässt, halbiert. Das heißt, ab Mai gibt es statt 12,5 Coins gibt es dann nur noch 6,25 neue Coins.

Jedes Halving hat in weiterer Folge für einen neuen Höhenflug mit Allzeithoch gesorgt. Das ist auch der Grund, warum die Bitcoin-Experten allesamt schon voll Vorfreude Prognosen erstellen. Einige Analysten gehen sogar davon aus, dass der Bitcoin die 100.000 US Dollar-Marke knacken könnte.

Doch Prognosen sind keine Garantie. Es kann immer wieder in die andere Richtung gehen. Somit sollte man ausgesprochen vorsichtig sein, wenn es darum geht, sein Geld über News Spy in den Kryptomarkt zu pumpen. Zudem ist es ratsam, immer nur frei verfügbares Kapital zu investieren.

Welche Investitionsmöglichkeiten gibt es?

Ist man überzeugt, dass der Preis des Bitcoin steigen wird, so ist es ratsam, Coins zu kaufen, zu verwahren und dann zu verkaufen, wenn das gewünschte Preisniveau erreicht worden ist. Denn wer sich mit der Kurshistorie des Bitcoin befasst hat, der weiß, dass es immer nur um den richtigen Ein- wie Ausstiegszeitpunkt gegangen ist. Da man davon ausgeht, dass nach dem neuen Allzeithoch, das nach dem Halving erwartet wird, eine weitere Korrektur folgt, die mitunter an das Jahr 2018 erinnern könnte, geht es also um die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um seinen Bestand (oder nur einen Teil davon) zu verkaufen.

Anders hingegen, wenn man sich für den CFD Handel interessiert. Hier geht es nur um die Einschätzung der Marktentwicklung. Das heißt, hier kann man auch darauf setzen, dass der Preis des Bitcoin fällt. Liegt man richtig, darf man sich über hohe Gewinne freuen. Liegt man falsch, so sind hohe Verluste vorprogrammiert.


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